Die Verbände in der Arbeitsgemeinschaft

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Diözesan-Cäcilienverband

Unter dem Leitwort „behütet und bedacht“ feiert der Paderborner Dom sein 950-jähriges Weihejubiläum. Von Sonntag, 29. April, bis Sonntag, 1. Juli, gestaltet aus diesem Anlass die Arbeitsgemeinschaft Katholischer Erwachsenenverbände im Erzbistum Paderborn den „Hasenkamp“, das nördliche Querschiff im Paderborner Dom. Das gemeinsame Motto dieser Zeit lautet „Tür&Tor - Verbände als Schnittstellen zwischen Kirche und Gesellschaft“. Zu sehen und zu erleben sind außergewöhnliche Ausstellungen und Aktionen.

Den Anfang macht bis zum 12. Mai der kfd-Diözesanverband. Als größter Verband der Arbeitsgemeinschaft wird er „Hutkreationen“ ausstellen. Die Ausstellung ist zu den üblichen Öffnungszeiten im Paderborner Dom zu sehen. Montags bis freitags von 15.30 bis 17 Uhr sowie samstags von 10 bis 11.30 Uhr stehen engagierte kfd-Frauen zur Begleitung und für Gespräche zur Verfügung. Sie freuen sich auch über Interessierte am Sonntag, 29. April, um 11.45 Uhr beim Gottesdienst mit Impulsen zur Ausstellung. Der 29. April ist der Tag der Diakonin, der am Festtag der Heiligen Katharina von Siena bundesweit gemeinsam von der kfd, dem Katholischen Deutschen Frauenbund (KDFB), dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) und dem Netzwerk Diakonat der Frau begangen wird.

Die unterschiedlichen Modelle der kfd-Ausstellung zeigen mit ihrer Symbolik, dass die kfd kein „alter Hut“, sondern ein moderner Frauenverband ist. Zur detaillierten Planung trafen sich die kfd-Diözesanvorsitzende Katharina Brechmann und Leitungsteammitglied Dorothee Brünger vom Arbeitskreis „kfd in Gesellschaft“ im Paderborner kfd-Büro. Beispiele der Symbolik sind eine Schlafmütze (die kfd schläft nicht und ist stets nah dran an aktuellen Frauenthemen) und der Sonnenhut (bei den Treffen in der kfd tanken wir Sonne).

Alle Informationen darüber, welche Ausstellungen und Aktionen wann geplant sind, gibt es auch auf der Internetseite zum Jubiläum www.behuetetundbedacht.de oder im Flyer zur Aktion Tür&Tor

 

Auf ihrer Mitgliederversammlung am 20. März 2018 im Kolping-Hotel Aspthera wählte die Arbeitsgemeinschaft katholischer Verbände im Erzbistum Paderborn einen neuen Vorstand. Andreas Bierod vom Malteser Hilfsdienst (ganz rechts) wurde als Vorsitzender der AG in seinem Amt bestätigt. Zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden wurde Thorsten Schulz (2. v. l.) vom Kolpingwerk gewählt. Katharina Brechmann (kfd, ganz links), Burkhard Grothe (KAB, Mitte) und Andrea Schütt (Familienbund, 2. v. r.) komplettieren den Vorstand. Alle Vorstandsmitglieder eint ihre Leidenschaft für die Verbandsarbeit. Sie sind bestrebt das Leben im Erzbistum Paderborn und insbesondere die Entwicklungen des Zukunftsbildes aktiv mit zu gestalten.

Dass diese Gestaltung so gut möglich ist, liegt auch an den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern, die bis zu 20 Jahre lang die Interessen der Verbände im Erzbistum mit vertreten haben. Der alte und neue Vorsitzende Andreas Bierod bedankte sich daher für das große Engagement (v. l .n. r.) von Michael Hullermann (Familienbund), Annette Rieger (Caritas-Konferenzen), Burkhard Schlottmann (KAB) und Dr. Peter Witte (Pax-Christi).

Die Verbandsvertreter wählten aber nicht nur einen neuen Vorstand, sondern stellten sich auch für das sich neu konstituierende Diözesankomitee neu auf. Die Vertretung nehmen Stephan Stickeler (Kolpingwerk ganz links), Magdalena Brieden (KAB, 2. v. r.) und Andrea Schütt (Familienbund, ganz rechts) wahr. Sie wurden von der Geschäftsführerin des Diözesankomitees, Dagmar Hanses (2. v. l.) herzlich begrüßt. Ebenfalls als Vertreter ins Diözesankomitee gewählt, aber nicht auf dem Foto sind Gisela Jistel-Brosig (kfd), Johannes Kirsch (Pax-Christi), Hildegard Kräling (Kolpingwerk), Marinanne Völlmecke (kfd).

Im höchsten Laiengremium im Erzbistum wollen sich die Verbände mit ihren Themen aktiv einbringen, unter anderem mit sich verschlechternden rechtlichen Rahmenbedingungen für ehrenamtliches Engagement im Datenschutz, dem Urheberrecht, Sicherheitsmanagement und ähnlichem.

Mitgliederversammlung 2017

Die Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft tagte am 15. November in Soest. Den Studienteil gestaltete der Journalist und Autor Heinrich Wullhorst zu seinem aktuellen Buch „Leuchtturm oder Kerzenstummel? Die Situation der katholischen Verbände in Deutschland“. Und so führte Wullhorst die Delegierten durch die Geschichte des Verbandskatholizismus in Deutschland, angefangen in der Mitte des 19. Jahrhunderts als politische Zusammenschlüsse der Interessenvertretung und zur Bewältigung der sozialen Frage über die Herausforderungen im Kulturkampf, die Auflösungen in der Zeit des Nationalsozialismus und dem daraus folgenden Rückzug in die Pfarrgemeinden, den Aufbrüchen nach dem zweiten Vatikanischen Konzil bis zu den heutigen Herausforderungen in Zeiten großer gesellschaftlicher und kirchlicher Veränderungen.
Zur Bewältigung der Herausforderungen seien die Verbände unterschiedlich gut gerüstet. Für ein gelingendes kirchliches Leben haben sie aber – anders als mancher Bischof behauptet – vieles beizutragen. „Verbände sollten sich als kirchliche Orte verstehen. Sie sind Kirche in allen Grundvollzügen.“ ermutigt der Autor die versammelten Verbandsvertreterinnen und -vertreter.
Auch Andreas Bierod, derzeit der Vorsitzende der AG, fasste den Vortrag als Impuls auf. Er beantwortet die aus dem Buch aufgeworfene Frage so: „Verbände können Leuchttürme der Pastoral sein, wenn sie aus ihrem verbandlichen Selbstverständnis heraus mutig Antworten auf Fragen der Zeit geben.“

Verbände aktualisieren ihr Positionspapiers zu den Pastoralen Perspektiven

Bei ihrer Mitgliederversammlung am 2. Mai 2017 beschlossen die Vertreterinnen und Vertreter der 20 katholischen Erwachsenenverbände im Erzbistum Paderborn eine aktualisierung ihres Positionspapiers von 2008. In zwei Kapiteln stellen sie ihre Einsichten und Absichten dar: Gemeinsam im Dienst für die Menschen  dieser Welt.

„Wie wir uns selbst verstehen“ 

Alle Mitgliedsverbände sind demokratisch verfasst. Das Engagement der Ehrenamtlichen fußt auf ihren je eigenen Berufungen, Talenten und Geistesgaben. Die Verbände ermutigen Christen zum politischen Engagement für eine christliche Gesellschaftsordnung und wirken durch die geistige und geistliche Dimension ihrer Arbeit sinnstiftend. Wir gestalten den Wandel von Kirche und Gesellschaft aktiv.

„Wir bringen uns ein – berufen zur Mitgestaltung und zur Übernahme von Verantwortung“

Verbände leben aus spirituellen Quellen. Wir verstehen unser Verbandsleben als „Zeugnis des Glaubens“ und als konkrete Umsetzung der Taufberufung eines jeden Einzelnen. Das Ehrenamt ist Wesensmerkmal und Stärke. Im Sinne des Zukunftsbildes des Erzbistums Paderborn verstehen wir uns als pastorale Orte und bieten Menschen Heimat und Orientierung. Wir sind nahe bei den Menschen und übernehmen Verantwortung. In diesem Einsatz zeigt sich lebendiger Glaube, konkretes Christsein.

Das Positionspapier als pdf-Datei zum Download.

Die Arbeitsgemeinschaft Katholischer Verbände im Erzbistum Paderborn, kurz: AG Verbände, ist der Zusammenschluss der Erwachsenenverbände im Erzbistum Paderborn. Insgesamt gehören ihr 21 Verbände an, die unterschiedlichste Angebote weit über den Kreis ihrer Mitglieder hinaus machen.

Verbände...
machen Angebote für Menschen von jung bis alt
• sind da für Christen und Nichtchristen
bieten Hilfe und Unterstützung in besonderen Lebenssituationen
• laden ein zu Bildungsveranstaltungen und Aktionen
gestalten Kirche und Gesellschaft mit
leben vom Engagement ihrer Mitglieder
laden auch SIE herzlich ein.

Die Katholischen Verbände im Erzbistum Paderborn wirken an der Nahtstelle von Kirche und Welt. Aufgabe der Arbeitsgemeinschaft ist es deshalb, mitzuwirken an einer von christlichen Werten durchdrungenen Gesellschaft. Daher unterstützen wir die gesellschaftlichen Anliegen und konkreten Bemühungen der einzelnen Mitgliedsverbände. Das geschieht vorrangig durch die Entwicklung und Koordination gemeinsamer Initiativen und Veranstaltungen zu Fragen und Themen des kirchlichen und gesellschaftlichen Lebens.

Die AG Verbände will die Kirche im Erzbistum Paderborn mitgestalten. Wir bringen unsere Anliegen in die Entwicklungsprozesse der Pfarrgemeinden, der Pastoralverbünde, der Dekanate und des Erzbistums mit seinem Zukunftsbild ein. Gemeinsam mit den Vertretern der Jugendverbände und der Pfarrgemeinderäte nehmen wir im Diözesankomitee der Katholiken im Erzbistum Paderborn die Möglichkeit wahr, das Laienapostolat zu fördern und zu stärken.

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